Die zeitgenössischen Marktplätze für professionelle Kunst

Kunst präsentiert sich in den unterschiedlichsten Gestalten und Formen und löst in jeder Person ein anderes Gefühl aus. Deshalb wollen viele Menschen ein Werk, das ihnen am Herzen liegt, erwerben und wie ein Schatz für sich bewahren. Doch wo kauft man am besten Kunst ein?

Galerien und deren Ausstellungen

Kunst auf diese Weise zu vertreiben, gehört zu den klassischen Arten und hat sich in allen den Jahren des Kunstgeschäfts behauptet. Das Gute an Galerien ist, dass man über die aktuell ausstellenden Künstler und deren Stil informiert wird. Der Kunde kann also entscheiden, ob er die Galerie besuchen will oder nicht. Weiter kann man direkt mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen und bei Nachfrage auch den Künstler/die Künstlerin treffen. Diese sind auch häufig an Vernissagen oder am letzten Tag ihrer Ausstellung in der Galerie anwesend.
Galerien sind oftmals auch nach Kunstkategorien geordnet und sprechen daher nur eine ganz bestimme Sparte an Kunden an. Die meisten Besitzer einer Galerie führen zugleich eine Webseite, auf der man sich über alles Wichtige informieren kann.

Social Media und die dazugehörigen Online-Shops

Instagram, Facebook, Pinterest und andere stark begehrte Netzwerke quellen nur so über von Möchtegern Künstlern und Künstlerinnen. Einerseits gibt es dadurch ein riesiges Angebot an Bildern und Werken, aber andererseits fällt es den einzelnen Artisten schwer, ihre Berufung zum Beruf machen zu können und den Kunden fällt es schwer, das passende Werk zu finden.
Dennoch sind diese Netzwerke sehr gute Märkte, um Kunst zu erwerben, denn die meisten zeitgenössischen Hobby-Künstler führen nebenberuflich auch noch einen Onlineshop, von dem sie zwar nicht leben, aber sich amüsieren können.
Falls ein bestimmtes Kunstgenre gesucht wird, kann der Kunde auch die praktischen Hashtags eingeben, um die unüberschaubare Menge an Angeboten wenigstens etwas einschränken zu können.

Was es seit letztem Jahr neues gibt ist eine Art Online Plattform für Künstler und Kunstinteressierte namens “Rentarto”. Hier können sich Künstler registrieren und ihre Kunstwerke hochladen während Interessierte diese entweder kaufen oder mieten können. Hier der Link für mehr Informationen: http://rentarto.de/kunstkaufenodermieten

Brockenstuben, Flohmärkte und eBay

Meist sind auf Flohmärkten oder auf Portalen wie eBay, Ricardo und Co. etwas ältere Bilder zu finden. Diese Bilder stammen meist con verstorbenen Künstlern, die nie bekannt geworden sind, aber dennoch sehr schöne Werke schufen. Mancher Sammler und auch mancher Hobby-Kunstliebhaber findet an solchen Verkaufsstellen ein fertiges Werk, das einen beglückt.

Spontankauf auf einer Reise oder während eines Ausflugs

Diese Art des Kunstkaufs kann nicht wirklich als Marktplatz bezeichnet werden, denn hier ist der Marktplatz die ganze Welt und die Kunstwerke sind das, was der kaufenden Person gefällt. Viele Reisebegeisterte bringen Werke der besichtigten Länder mit und empfinden ein Kulturgegenstand sehr schnell als Kunstwerk. Das ist aber nicht schlecht, es ist lediglich zu erwähnen und abzugrenzen.

Die Frage Was ist Kunst? ist uns Menschen bekannt und so gibt es genauso viele Marktplätze wie Kunstwerke selbst. Es ist wichtig, dass der Fantasie beim Kunstkauf keine Grenzen gesetzt sind und dass man alles gibt, um ein Kunstwerk in seinen Besitz zu bringen, wenn man sich aufrichtig in das Bild oder den Gegenstand verliebt hat.

Kunst entwickelt sich mit der Zeit und verändert sich. So ist es auch mit den Kunstmarktplätzen – diese sollten niemals als starres Gebilde betrachtet werden!